Sonntag, 30. August 2009
Ernährung wie die Profis
Ab dem heutigen Tage, hab ich meine Ernährung nach der Empfehlung von Andy meines Fitnesstrainers mal tüchtig umgekrämpelt. Döner und Thunfischpizza weichen nun Obst, Gemüse und Haferflocken. Nachdem ich nun schon seit einem halben Monat Magnesium und Lachsölkapseln nehme, soll nun mit einem durchdachten Ernährungsplan mein restlicher Körper in Schwung gebracht werden.

Morgens ist der Körper ausgetrocknet und verlangt vor allem nach Kohlenhydraten, ohne die gar nix geht. Deshalb gibt es neben Krümmeltee versetzt mit Traubenzucker einen Shake, der aus 200 ml Milch, 250 g Magerquark, 6-8 Esslöffel Haferflocken (zart) und Früchten nach belieben besteht. Das alles jage ich durch meinen, gestern erstandenen Standmixer (40 Euro bei Saturn). Daraus entsteht dann eine dickflüssige Masse die man dann recht zügig verzehren sollte, bevor die Haferflocken aufquellen. Heute früh habe ich es mit einem Apfel und einem Pfirsich probiert und bin zu dem Entschluss gekommen, das man an der Qualität des Obstes nicht sparen sollte. Viel Fruchtsaft wie in Ananas machen den Shake doch angenehmer als mit harten Äpfel die nur dezent zu schmecken sind.

Zum Mittag auf Arbeit gibt es dann eine Tüte mit Salat (ca. 1 Euro) und Putenstreifen oder Thunfisch mit etwas Dressing. Putenstreifen sind zwar lecker jedoch kosten sie doppelt so viel wie der Fisch und hat nur gerungfügig mehr Eiweiß. Dazu einen Proteinshake mit Milch.

Zuhause angekommen verzehre ich je nach Hunger entweder einen Teller Nudeln oder etwas leichteres wie Apfel (die übrigends sehr vie Kohlenhydrate haben) oder eine Banane damit der Kohlenhydratspeicher aufgefüllt wird. Dies muss eine Stunde vor dem Training passieren weil sonst die Gefahr besteht, dass es schwer im Magen liegt.

Beim Training sollte immer viel getrunken werden. Davor 250 ml und dann immer alle 15 Minuten wieder eine Kleinigkeit. Wenn ich längere Distanzen laufe nehme ich mir immer meinen Trinkgürtel mit drei 125ml Fläschchen mit. Im Fitnesscenter kommt eine 1,5 Liter Flasche zum Einsatz die möglichst leer werden sollte. Die Getränke hier wieder mit Traubenzucker zu vermischen ist eine zusätzliche Möglichkeit Energie aufzunehmen.

Nach dem Training greife ich gerne wieder zu Obst wie Äpfeln und Bananen.

Zum Abendessen steht Vollkorn auf dem Programm. Körnerbrot mit Putenwurst oder Käse stellt hier einen guten Nährstofflieferanten dar. Auch mit Käse überbackene Lebensmittel sind eine willkommene Abwechslung zur Tagesernährung.

Vor dem Schlafen gehen gibts es einen Klassiker den ich schon damals gerne nach dem Training verzehrt habe. Man nehme 250 g Magerquark, Zwiebeln, Leinöl, Salz und Kräuter nach belieben und fertig sind Proteine die sich über Nacht gut im verteilen können.

Das hört sich ziemlich viel an für einen Tag aber man muss überlegen das man auch viel verbraucht wenn man aktiv Sport betreibt. "Der Motor läuft nicht ohne Benzin und so ist es auch mit dem Antrieb des Menschen" würde meine alter Hauptfeldwebel jetzt sagen.

Mfg Paule

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Kalibrieren fehlgeschlagen
Heute habe ich mir eine 400 m Bahn gesucht, um meine Polar S1 Laufsensor zu kalibieren und ihn so noch präziser meinem Laufstill anzupassen. Im Heinz-Steyer-Stadion nahe der Elbe in Dresden wurde ich fündig. Die Tore standen offen also dachte ich mir, "Auf gehts und rein da". Da ich mir gedacht habe, -Umso länger die kalibrierte Strecke, umso genauer das Ergebnis- habe ich mich für 10 Runden auf der roten Bahn entschieden.

Die Kalibrierung mit der Uhr war kinderleicht. Auf dem Rückweg vom Stadion zu mir habe ich dann auch gleich die gemessene Distanz mit der Strecke auf Google Maps verglichen. Doch siehe da!!! 300 Meter Unterscheid und das auf nur 2 km!!!

Die einzige Erklärung die ich im Moment habe, ist das ich mich einfach verzählt habe, und nur 9 Runden gelaufen bin. Das wäre schon ziemlich dämlich, aber auch nicht unmöglich.

Morgen werde ich dann wohl nochmal zum Stadion müssen... diesmal aber mit Strichliste für die gelaufenen Runden.

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Resultate der zweiten Woche

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LOST in LOS
Heute an einem schönen sonnigen Sonntag, war es wieder Zeit für den langen Lauf der Woche. 24 km standen auf meinem Plan. Nie zuvor habe ich eine solche Distanz am Stück bestritten und allein dieser Gedanke ließ meinen Darm rebelieren. Jedoch,... WAS MUSS - DAS MUSS! Da ich das Wochenende im schönen Eisenhüttenstadt -meinem Geburtsort- verbracht hatte, konnte ich die bezaubernden Landstraßen des umliegenden Schlaubetals und der Gemeinde Neuzelle nutzen um mein Distanz zu schrubben. Hier findet auch das jährliche Event "Run and Bike" statt, das ein sehr tolle Herausforderung für jeden Hobbysportler sowie Profi darstellt. Nähere Informationen dazu unter http://www.run-and-bike.com/

Der heutige Lauf war zugleich auch das Debüt für meinen Polar S1 Laufsensor. Bestückt mit meinem iPod, meinen Polarequipment und einem Trinkgurt mit vier 125 ml Flaschen Wasser startete ich neben Lauf in Bremsdorf an meinem Elternhaus. Im Vorfeld suchte ich ein 24 km Strecke bei GoogleMaps um die Ergebnisse des Laufsensors zu überprüfen. Leider nützt jegliche Wegbeschreibung im Kopf nichts, wenn man schon im ersten Dorf falsch abbiegt. Anstatt nach Diehlo ging's für mich dann plötzlich nach Kieselwitz und dort angekommen, war ich dann vollkommen orientierungslos. Ich also LOST im Landkreis Oder Spree, machte mich auf einen Horrortrip jenseits der 24 km Marke gefasst. :P

Meine Wassermanagement war so geplant, das ich alle 5 km eine kleine Dosis zu mir nahm. Zeitlich dürften das dann so alle 25 min gewesen sein. Aus meiner eigenen Empfindung nach, war das eine optimale Einteilung.

Zum Glück kam es dann doch anders als befürchtet. Zwei drei Orte weiter fand ich dann die richtigen Wegweiser, die mich mit kleinen Umwegen auf eine alternative Route brachten. Fazit des Trips: Schilder richtig lesen spart Nerven! Laut Polar habe ich die 24 kurz vor der Haustür geschafft, bei GoogleMaps waren es 2 km mehr. Aber dafür, dass ich meinen Sensor noch nicht kalibriert habe, waren es für mich gute Ergebnisse.

MfG Paule

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Abschied von einem unzuverlässigen Wegbegleiter
Leider muss ich mich am Anfang meines Marathontrainings von einem Helfer trennen, der mich über 1000 km unterstütz hat und wenn ich so richtig darüber nachdenke, auch der Auslöser meine Laufeuphorie war. Die Rede ist von meinem Nike Plus Laufkit das ich immer in Verbindung mit meinem iPod Nano zum abmessen der Distanzen genutzt hatte.

Nachdem ich nun mehrere Strecken Online vermessen hatte und es dort schon gravierende Unterschiede gab, hat mir eine 9 km Strecke auf dem Laufband (auf dem iPod waren es dann 11km) den Rest gegeben. Auch wenn man das rund 30 Euro teure Gadged kalibieren und angeblich sehr genau einstellen kann, bin ich von der Ungenauigkeit so entäucht, dass nun der Polar Laufsensor S1 seinen Platz einnehmen wird. Dieser ist zwar um einiges größer und kostet auch um einiges mehr (129 €), aber in vielen Internetforen wird das Hilfsmittel mehr als gelobt. Ich habe es zu einem sehr günstigen Preis bei Amazon erworben und freu mich schon tierisch drauf.

Links:
Polar S1 Laufsensor
Nike Plus Sportskit

Mfg Paule

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Resultate der ersten Woche
tttt

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Marathontraining - Erste Woche
Hallöchen liebe Leser,

ich befinde mich nun in der ersten Woche meines Trainings für meine ersten Marathon. Nachdem ich viele Texte zum Thema "First Marathon" gelesen habe, stehe ich nun einem neuen Gegner gegenüber: "Der Mann mit dem großen Hammer"!!!! Dieser soll angeblich auf der Marke zum Kilometer 30 lauern und einem das Leben schwer machen. Damit ich ihm nicht ganz unvorbereitet entgegen trete, habe ich mich nun für einen 10 wöchigen Trainingsplan aus dem Buch "Das große Laufbuch" von Herbert Steffny entschieden. Dieses Buch kann ich Laufeinsteiger sowie erfahrenen Läufern sehr ans Herz legen, denn es wird nicht umsonst in Fachkreisen als "Die Laufbibel" gelobt.

*1 Woche*

Montag -
Dienstag Dauerlauf 60 min (in 6:15 min/km) 9km
Mittwoch -
Donnerstag flotter Dauerlauf 5km (in 5:45 min/km) 10km
Freitag -
Samstag Dauerlauf 40 min (in 6:15 min/km) 6km
Sonntag langer Dauerlauf (in 6:30 min/km) 22km

Morgen steht dann nun die längste Einheit der Woche an. Aber ich denke, das diese ohne Probleme machbar ist.

mfg Paule

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18. Oktober 2009 - Meiner erste Marathon ist besiegelt!
Am 18. Oktober 2009 werde ich meinen ersten Marathon in Dresden bestreiten. Eigentlich hatte ich beim Dresdner Morgenpost Marathon einen Halbmarathon geplant. Angesichts des Vorhabens im nächsten Jahr, muss das aber nun alles etwas fixer gehen. ;) geplante Zielzeit beträgt maximal 4 Stunden. Auf diese Zeit soll mich ein 10 wöchiger Trainingsplan trimmen, der in wenigen Tagen beginnt.

Mfg Paule

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Mit neuen Trettern richtung Ultralauf!
Nach 1069 km (Wert laut Nike+ Kit) dürfen meine alten Laufschuhe nun in die ewigen Jagdgründe treten. Sie mussten Platz machen für die Mizuno Wave Rider 12 die ich für 135 Euro aus dem Runners Point in Dresden befreit habe. Habe auch gleich eine Laufanalyse machen lassen, deren Befund ein neutraler Fuß ohne gravierende Knicke nach innen oder außen war. Im Vergleich zum alten Schuhwerk, steht man in den Mizuno wie auf einem Federbett. Der Erste Lauf mit den neuen Prachtstücken war aber dennoch sehr anstrengend. Ich glaub meine Füße müssen sich an die neue Umgebung erste gewöhnen.

Mfg Paule

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Änderung am Konzept und die Medien sind an Bord!
Das Konzept wurde nochmals überarbeitet. Es wird nun so ablaufen, dass die Strecke in nur drei Tagen durchlaufen wird. Das heist das wir jeden Tag zwei Etappen meistern, um dann in Senftenberg und in Cottbus die Nacht zu verbringen. Dies wird in Jugendherbergen der Fall sein.



Das Dresden Fernsehen hat auf meine Email geantwortet und wird gerne eine Bildberichterstattung über das Projekt machen.

Mfg Paule

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Für das Wohl der Gesellschaft!
Kurz nach Veröffentlichung des Projekts "No Limits" habe ich schon anfragen erhalten, ob man den mitlaufen könne. Mittlerweile haben 4 andere Sportler ihre Interesse an einer Teilnahme bekundet. ;) Für mich natürlich eine tolle Sache, das sich auch andere mit meinem sportlichen Event identifizieren können. Ebenso hat sich das Projekt einem gemeinnützigen Zweck verschrieben. Andere Läufer und Ich suchen sich Sponsoren die dann finanzielle oder materielle Spenden an gemeinnützige Unternehmen stiften können. So bewegt der Sport nicht nur uns Läufer sondern auch unser Umfeld.

Mfg Paul Kuchel

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Vorläufige Etappen
Hier die vorläufigen Etappen für den Lauf:

1. Dresden - Königsbrück ~28,8 km
2. Königsbrück - Senftenberg ~33,5 km
3. Senftenberg - Cottbus ~41,1 km
4. Cottbus - Bärenklau ~29,0 km
5. Bärenklau - Bremsdorf* ~32,6 km

Gesamt: 165 km

Wer ne Übernachtungsmöglichkeit in den Etappenzielen hat, der kann mir ja mal bescheid sagen! ;)

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Von Dresden nach Eisenhüttenstadt zu Fuss - Projekt No Limits
Im Sommer 2010 möchte ich in max. einer Woche von Dresden bis nach Eisenhüttenstadt joggen. Dafür brauche ich euch, als mentale Unterstützung!






Was mir heute Mittag ganz spontan beim Fahrrad durch Dresden schieben einfiel, habe ich hier gleich ins Web gebracht. Nicht um unbedingt allen Leuten zu zeigen was ich alles kann, sondern eher um den Druck auf mich zu erhöhen und einen Rückzieher meinerseits zu vermeiden. ;) Zur Strecke selbst mache ich mir in den nächsten Tagen noch Gedanken. Es werden ungefähr 160 km sein, diese ich dann in mehreren Tagesetappen durchlaufe. Alles wird so ca. in einem Jahr stattfinden. Bis dahin habe ich reichlich Zeit zu planen, zu trainieren und das nötige Equipment zusammen zu sammeln.

Ohhh mannn..... :)

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Grandprix 4 Energie in Eisenhüttenstadt
Hier mal ein vergleichsweise kleiner Eintrag im Blog. Am 28.06.2009 fand in meiner Geburtsstadt Eisenhüttenstadt der kleine Volkslauf "Grandprix 4 Energie" statt. Wo ich im letzten Jahr in der grössten Distanz (3,6 km) noch den ersten Platz eringen konnte, bliebs dieses Jahr beim Dritten. Für mich dennoch eine zufriedenstellende Leistung.

Mfg Paule

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2. Sportscheck Stadlauf in Dresden - Mein HM Debüt!!!
Hier sollte unsere Reise enden

Am gestrigen Sonntag fand in meiner wunderschönen Wahlheimat Dresden, der 2. Sportscheck Stadtlauf statt. Nach langwöchiger Vorbereitung, hatte ich mir vorgenommen bei diesem Event meinen ersten offiziellen Halbmarathon zu bestreiten. Nicht nur die sehenswürdige Strecke, sondern auch das Funktionsshirt, das es beim Lauf zu tragen galt, machte diesen Lauf zu einer reizvollen Aufgabe für mich. Im Vorfeld hatte ich mir aus dem Buch "Das große Laufbuch" von Herbert Steffny einen Trainingsplan für Halbmarathon ausgesucht, der mich innerhalb von sechs Wochen auf eine Wettkampfgeschwindigkeit von 1:38 std bringen sollte. Auch wenn ich diesen Trainingsplan nicht immer 100% folgen konnte, habe ich ihn nach besten Gewissen durchgelaufen. Ein Laufpensum von ca. 50 km in 3 - 4 Läufen pro Woche waren für mich schon ein erhöhter zeitlicher Aufwand. Am Ende des Plans hatte ich gedanklich mit meiner Zielzeit abgeschlossen und nahm mir vor, dem HM nur nach Gefühl zu laufen, ohne mich zeitlich unter Druck zu setzen.

Freundin und ich kurz vorm Start

Meine Freundin, die in der letzten Zeit auch viel gelaufen ist, war vom Adidas Funktionsshirt, das jeder Läufer während des Events tragen sollte so begeistert, dass auch sie sich einen Tag davor noch für den 10 km Wettkampf angemeldet hatte. So eine Prüfung gemeinsam zu bestreiten war ein tolles Gefühl. Da die Läufer des 10 km und HM zusammen starten, konnten wir auch gemeinsam loslaufen. Den Eindruck den man hat, wenn ca. 1000 Läufer, alle in Orange, zusammen in fahrt kommen und das Getösse am Streckenrand... dieses Gefühl ist unbeschreiblich! Mich durchzog eine Wir-Stimmung, absolute Gänsehaut und auch ein wenig stolz als ich mich dem Fluss des Adrenalins hingab. Meine Freundin konnte dies am Ende nur bestätigen. Die Strecke führte aus dem Stadtzentrum heraus an die Elbe, wo die 10 km als Rundkurs und der HM als doppelte Runde mit einigen extra Kilometern ausgeschildert war. Da ich relativ weit hinten startete, konnte ich in den ersten 5 km sehr viele Läufer überholen. Bald fand ich mich in einer Gruppe wieder, die meine Geschwindigkeit hatte und hängte mich hinten ran. Am Ende der ersten Runde war ich erstaunt, wieviele Läufer zum 10 km Ziel abbogen. Plötzlich hatte sich die Spitze stark ausgelichtet und es klafften teils große Lücken zwischen den HM Läufern.






Meine Motivation sank stark und ich hatte die "Nur-Durchkommen-Einstellung" wieder einmal für mich entdeckt. Nach einiger Zeit viel mir ein älterer Herr auf, der stets auf meiner Höhe lief. Umso länger wir zusammen liefen, desto mehr hatte ich das Bedürfnis mit ihm im Ziel anzukommen. Wenn man am Ende seiner Kräfte ist, sucht man sich die komischten Dinge um sich daran hoch zu ziehen. Im Kopf teilte ich die Strecke anhand markanter Geländepunkte in Etappen. So lief ich Etappe für Etappe ab und konnte mir immer sagen, "Noch 3... noch 2.... noch 1..."! An meiner Seite, immer der alte Mann. An jedem Verpflegungspunkt nahm ich einen Becher Wasser entgegen. Nach einigen Eskapaden in der ersten Runde entwickelte ich in der zweiten eine Technik, die Becher in voller Geschwindigkeit und mit wenig Wasserverlust aufzunehmen. Das konnte man vom trinken beim laufen nicht gerade sagen. ;) Kurz vor dem Ziel, das dürften die letzten zwei Kilometer gewesen sein, brach meine Leistung dann zusammen. Ich schaltete einen Gang hinunter und verlor dadurch ca. 5 Plätze. Auch meinen liebgewonnenen Laufpartner musste ich ziehen lassen. Das war mir in diesem Moment aber völlig egal, mein einziger Gedanke war das ankommen im Ziel.






Dort erwartete ich dann meine Freundin mit Getränken, Obst und einer tollen Medallie, die sie für mich anfertigen ließ. "Mein erster Halbmarathon" stand darauf... ein wirklich tolles Geschenk! :) Ich habe meinen ersten Halbmarathon mit einer Zeit von 1:40 std gelaufen, was verdammt nah an meinen Erwartungen dran war. Auch meine Freundin war mit 57 min voll im grünen Bereich und wir beide werden uns demnächst für den Morgenpostmarathon im Herbst anmelden.

Mfg Paule

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Run & Bike 2009 - Wir waren dabei!!!
Nun mehr das zweite Jahr haben mein Laufpartner Tino Drabek und ich uns der sportlichen Herausforderung "Run & Bike" in Neuzelle mit Erfolg gestellt.

Wundervolle Koulisse im StartZiel

Was im letzten Jahr als fixe Idee an einem Nachmittag im Fitnesscenter begann, hat nun einen traditionellen Platz in unserem sportlichen Herzen eingenommen. Wem dieser Lauf nicht bekannt ist, der kann sich unter www.run-and-bike.com umfassend belesen. In Kurzfassung kann man von einer 100 oder 42 km Strecke sprechen, die von einem Zweier-Team bestritten wird. Einer läuft und einer fährt auf einen Fahrrad. Auf der Strecke kann beliebig oft getauscht werden. Der Biker muss immer hinter oder auf selber Höhe mit dem Läufer sein und auch das Ziel mit ihm gemeinsam durchqueren. So kommt es dazu, dass der Sportler auf dem Fahrrad sich im Prinzip aktiv erholen kann.

Mein Partner und ich entschieden uns, wie im vergangenen Jahr, für die kürzere Distanz. Zwei Stunden vor dem Startschuss um 8 Uhr trafen wir uns zu einem gemeinsamen "sportlichen" Frühstück, das lediglich aus Weißbrot mit Honig, Müsli und Bananen bestand. Es sollte nichts auf dem Magen schlagen oder wohlmöglich noch den Weg ins Freie suchen. Ergänzt mit ein paar Eisen-, Magnesium- und Durchfalltabletten (man weiß ja nie ) hofften wir das Spektakel meistern zu können.

....3....2.....1.....LLLoooooossss!!!! Um mich herum tobten die Massen. Tino, der sich entschlossen hatte als Läufer zu starten und mir den Start mit dem Fahrrad zu überlassen, war schon längst mit der ersten Traube um die Neuzelle Klosterstrasse gebogen. Meine Aufgabe war es nun mit der zweiten Welle loszuradeln, meinen Kumpanen zu suchen und so schnell wie möglich den ersten Wechsel durchzuführen. Vom letzten Jahr wusste ich aus eigener Erfahrung, dass man am Anfang oft zu schnell losläuft, um vorne mithalten zu können. Das rächt sich aber dann bald durch starke Leistungseinbrüche. Damit Tino nicht auf dem letzten Loch pfeift, hatte ich mich deshalb durch alle möglichen Lücken um Radverkehr durchgedrängelt, um recht zügig auf seiner Höhe zu sein. Kurz vor dem Dorfende konnte ich ihn dann erreichen und unsere gemeinsame Reise begann.

Tino im vorderen Drittel

Im letzten Jahr hatten wir uns das Ziel gesetzt, unter 4 Stunden das Ziel zu erreichen und vor einem ehemaligen Lehrer von meinem Laufpartner zu beenden. Neben einem Endspurt im Ziel, in dem Tino am Wunschgegner vorbeizog und ihn um wenige Sekunden schlug, hatten wir auch eine Zeit von 3std40min und Platz 125 erreicht. Für uns ein voller Erfolg und das wichtigste: WIR HABEN ÜBERLEBT!!!

Von Dorf zu Dorf immer wieder ein Kampf mit sich selbst

In diesem Jahr lag die Messlatte natürlich etwas höher. Tino war fest davon entschlossen mit 3std20min durch den Neuzeller Torbogen des Kirchengeländes zu laufen. Ich wäre da schon mit 2std30min zufrieden. Gerade weil es dieses Jahr eine neue Strecke gab, war das Profil für uns nur schlecht einzuschätzen. Wo man im Jahr 2008 noch die Hälfte der Strecke auf dem Damm der Oder gelaufen ist, hat man nun mit dem Auf und Ab zwischen den Dörfern zu kämpfen. Teilweise waren die Wege sogar schlecht mit dem Fahrrad zu passieren. Unterwegs durchlief man lange asphaltierte Baumalleen, kleine Waldstücke mit matschigen Waldboden und Dörfer mit teils starken Steigungen. Wenigstens war das Wetter auf unserer Seite und gab sich nicht so heiß und drückend wie im Vorjahr.

Da hilft einfach nur durchhalten

Eine große Motivation waren uns unsere Mädels, die von Dorf zu Dorf fuhren, um uns kräftig anzufeuern. Da musste man als Läufer schon mal seinen Tunnelblick abschalten und das geschehen am Straßenrand in Augenschein nehmen. Sogar Schriftzüge auf der Straße wurden uns gewidmet.

Unsere Mädels immer mit dabei als seelische Unterstützung

Wieder aller Belastungen und mit allen Unterstützungen durch helfende Hände haben wir dieses Jahr eine Zeit von 3std25min59sek und den 61 Platz erreicht und sind damit nun auch voll zufrieden. Wir haben den Mittelwert beider Erwartungen erreicht und waren dieses Jahr auch weniger angeschlagen nach dem Lauf. Dies zeigt uns ja nun, dass im nächsten Jahr dann noch mehr drin sein könnte.

Optimistisch bis in den letzten Muskel sind wir gewesen

Links:

www.run-and-bike.com

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